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Bee Gees XXII (1991)
HISTORIE 1991
starteten die Bee Gees (wie zwei Jahre zuvor) in Deutschland ihre
nächste Tournee, ebenfalls im
Mai. Diese Tour kann man als eine Art Wiedergutmachung für die vielen
Jahre verstehen, die die Bee Gees den deutschsprachigen Raum
ignorierten, obwohl hier wohl ihre treuesten Fans lebten. Die High Civilization Tour war
also eigentlich eine Deutschlandtour mit kurzen Abstechern nach
Österreich und Spanien mit je zwei Konzerten sowie in die Schweiz,
nach Holland, Belgien, Frankreich und Irland, wo je ein Konzert gegeben
wurde. Selbst in England gabs nur zwei Auftritte, eines in London und
eines in Birmingham.
Hierzulande dagegen bereisten sie neun Städte, wobei sie in Berlin gleich drei Konzerte in vier Tagen spielten. Dies hatte man geplant, um den zahlreichen Fans aus der ehemaligen DDR die Möglichkeit zu geben, die Bee Gees erstmals live erleben zu können. Angemessene Auftrittsorte gab es im Osten Deutschlands zu diesem Zeitpunkt noch kaum. Überflüssig zu erwähnen, das alle Konzerte ausverkauft waren. Die Band war im Wesentlichen die, die auch auf dem Album "High Civilization" zu hören war. Tim Cansfield kam als zweiter Gitarrist wieder in die Liveband zurück. Als Schlagzeuger hatte man den Sessionmusiker Trevor Murrell, der durch seine Arbeit mit Wham! oder Matt Bianco bekannt wurde, engagiert und ihm den portugiesischen Percussionisten Luis Jardim zur Seite gestellt, der in den 80ern im Team von Produzent Trevor Horn gearbeitet hatte. So spielte er auf ABCs Debutalbum "Lexicon Of Love", arbeitete mit Seal und natürlich auf den meisten Produktionen des Labels ZTT, darunter für Anne Pigalle, Frankie Goes To Hollywood und Grace Jones ("Slave To The Rhythm"). |
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